Mishka Lavigne im Gespräch mit Frank Weigand «Übersetzung ist immer eine Begegnung»

FW: Willkommen, Mishka Lavigne, zu diesem ersten Interview auf Französisch in unserer Reihe «Gespräche mit Übersetzerinnen und Übersetzern». Bisher habe ich vor allem mit deutschen Kolleginnen und Kollegen gesprochen. Aber es ist auch interessant, zu schauen, wie anders unser Beruf in anderen Ländern funktioniert. Denn schließlich bestimmen die Strukturen, in denen wir arbeiten, unsere Arbeitsweise. Deine Position ist ziemlich interessant, weil du dich zwischen mehreren Kulturen und mehreren Sprachen bewegst und beruflich mehrere Hüte aufhast. Du bist Theaterautorin und Literaturübersetzerin, du übersetzt aus dem Englischen ins Französische und aus dem Französischen ins Englische. Nehmen wir nur mal deine beiden offiziellen Berufe, Autorin und Übersetzerin – sind das zwei Dinge, die man trennen kann, oder kontaminieren die sich gegenseitig?  Bist du auch immer ein bisschen Übersetzerin, wenn du Autorin bist, und Autorin, wenn du Übersetzerin bist?

ML: Ich glaube, das Übersetzen kontaminiert das Schreiben sehr stark. Wenn ich übersetze, tauche ich tief in die Arbeit einer anderen Person ein. Ich sehe, wie dieser Autor oder diese Autorin mit Sprache arbeitet, mit Struktur, mit Figurenentwicklung und all diesen Dingen. Es gibt also nicht unbedingt eine Kontaminierung in dem Sinne, dass ich etwas nachbilde, aber das Übersetzen inspiriert mich beim Schreiben. Es gibt Leute, die ich viel übersetzt habe, bei denen ich von Text zu Text sehen kann, wie sie Szenen aufbauen. Ich glaube, so vollzieht sich vielleicht eine Art Ansteckung. Normalerweise habe ich immer ein Schreibprojekt und ein Übersetzungsprojekt gleichzeitig. Mein Schreiben hat also immer etwas Übersetzerisches im Hintergrund.

FW: Es ist interessant, dass du in beide Richtungen übersetzt. Das ist eigentlich ziemlich selten, weil man normalerweise immer eine «Muttersprache» und eine Zielsprache hat. Und du schreibst in beiden Sprachen, du übersetzt in beide Sprachen – fühlst du dich in einer der beiden Sprachen wohler, mehr zu Hause?

ML: Ich würde sagen, dass ich mich im Französischen mehr zu Hause fühle. Das ist die Sprache, die wir zu Hause hauptsächlich gesprochen haben. Aber wir haben als französischsprachige Familie in einer mehrheitlich englischsprachigen Gegend gelebt, sodass die Sprache, in der wir mit Freunden auf der Straße gespielt haben, Englisch war. Das war schon so, als ich noch ganz klein war. Aber auf Englisch gelesen und geschrieben habe ich erst später. Ich habe als Teenager angefangen, englische Romane zu lesen. Einer der ersten Romane, bei dem ich mich daran erinnere, dass ich ihn auf Englisch gelesen habe, war Shining von Stephen King. Ich war 14 oder 15 Jahre alt, und hatte entsetzliche Angst beim Lesen, das war echt nichts für mein Alter, aber danach habe ich angefangen, mehr auf Englisch zu lesen. Dann war meine gesamte Schulausbildung auf Französisch, bis ich auf die Uni kam, wo ich auch Vorlesungen auf Englisch hatte.

FW: Wenn du ein Stück schreibst, ist es dann eine Entscheidung, ob es auf Französisch oder Englisch entsteht, oder hängt das vom Produktionskontext ab?

ML: Das kommt oft darauf an. Es gibt keine wirklichen Regeln, außer wenn es sich um eine Auftragsarbeit handelt. Aber oft kommt mir eine Idee auf Englisch oder Französisch oder interessiert mich zuerst auf Englisch oder Französisch. Mein neuester englischer Text zum Beispiel, Shorelines, beschäftigt sich mit dem Klimawandel. Und viel von dem, was ich beim Recherchieren gelesen habe, war auf Englisch, also haben sich die Ideen zwangsläufig ein bisschen mehr auf Englisch herauskristallisiert. Andere Texte, die etwas poetischere Welten eröffnen, fallen mir im Allgemeinen eher auf Französisch ein. Aber ich glaube nicht, dass da zwangsläufig Regeln gibt. Mir wird diese Frage oft gestellt, aber irgendwie habe ich nie eine wirklich gute, klare Antwort darauf. Ich schreibe auch Drehbücher auf Französisch und Englisch. Und beim Drehbuchschreiben hängt es  wirklich vom Produktionskontext ab, weil es sich da um Auftragsarbeiten handelt.

FW: Du bist Literaturübersetzerin, das heißt, du übersetzt alle möglichen Arten von Texten. Du hast Lyrikbände übersetzt, du hast Essays übersetzt, du übersetzt Theaterstücke. Macht das für dich einen Unterschied? Unterscheidet sich für Dich das Übersetzen für die Bühne von anderen Textsorten?

ML: Ja, auf jeden Fall. Ich habe mit Theaterübersetzungen angefangen. Ich habe mehrere Stücke übersetzt, bevor mir andere Sachen angeboten wurden. Das erste, was kein Theater war, war ein Gedichtband, calling down to the sky von Rosanna Deerchild.  Kurz danach bekam ich dann den Auftrag, This Wound is a World von Billy-Ray Belcourt zu übersetzen. Das sind zwei Gedichtbände, in denen Mündlichkeit eine bestimmende Rolle spielt. Ich glaube, das war der Grund, warum ich damals das Angebot bekam. Und von da an habe ich angefangen, sehr unterschiedliche Texte zu übersetzen. Nächstes Jahr werde ich meinen ersten Roman übersetzen. Vor Kurzem habe ich einen Essay übersetzt und das war ehrlich gesagt ziemlich schwierig.  Er war sehr akademisch, mit vielen Fußnoten. Ich wollte das ausprobieren, aber es war hart. Aber die Autorin war großartig. Wir hatten eine Menge Spaß. In letzter Zeit habe ich auch Bilderbücher für Kinder übersetzt. Das ist auch schwierig, weil man eine Art von Einfachheit bewahren muss, damit das Bild sprechen kann. Das waren Bilderbücher für 4- bis 7-Jährige. Was ich noch nicht gemacht habe, sind Comics. Das fände ich faszinierend. Vielleicht irgendwann mal.

FW: Beim Theaterübersetzen gibt es zwei sehr unterschiedliche Kontexte : Man kann wirklich innerhalb einer Produktion arbeiten oder, wie es in Deutschland oft der Fall ist, man bekommt einen Auftrag von einem Theaterverlag, der diese Übersetzung dann an verschiedene Theater verkauft.

ML: In Kanada funktioniert das selten so. Bei Theaterübersetzungen handelt es sich in der Regel um einen Auftrag von einer Company, die das Stück aufführen möchte. Förderanträge für Übersetzungen beim Conseil des Arts du Canada müssen entweder von einem Verlag gestellt werden, wenn es um Bücher geht, oder von einer Theatercompany, die die Aufführung produzieren soll. Es gibt auch eine Fördermöglichkeit für Produktionsfirmen, die Untertitel oder Synchronisationen für Filme herstellen. Das funktioniert also in der Regel auf Auftragsbasis. In Kanada kommt es selten vor, dass man etwas aus Interesse oder oder zum Spaß übersetzt und dann versucht, es zu verkaufen. Aber in den letzten Jahren hat sich das geändert. Ich arbeite seit einiger Zeit mit dem Bouche Theatre aus Vancouver zusammen. Dieses Kollektiv hat den expliziten Auftrag, Übersetzungen zu fördern. Bouche finanzieren also Übersetzungen, aber die sind nicht unbedingt sofort für eine Produktion bestimmt, sodass man sich darauf konzentrieren kann, die bestmögliche Übersetzung zu machen. Einige meiner Texte sind von Kolleg:innen übersetzt worden, die von Bouche unterstützt wurden, und auch ich habe Texte von anderen Autoren übersetzt. Ich übersetze gerade zwei Texte von Karen Hines mit Bouche, die diese Arbeit unterstützen. Sie sind also ein wichtiger Player in der kanadischen Übersetzungsszene, aber auch ein sehr spezieller Player, der nicht wie die anderen funktioniert. Das verändert auch die Übersetzungsarbeit.

FW: Aber meistens sind es trotzdem Auftragsarbeiten, d.h. jemand tritt an dich heran, um dir eine Übersetzung anzubieten?

ML: Ja, in der Regel ist das so, und das kann auch interessante Dinge mit sich bringen. Angenommen, ich werde von einer Company angesprochen und sie sagen zu mir: « Willst du diesen Text übersetzen? », dann bekomme ich die Möglichkeit, mit den Schauspielern, die dann tatsächlich auf der Bühne stehen werden, ein Labor zu machen, so dass wir wirklich Dinge anpassen können. Ein Schauspieler kann zum Beispiel sagen: « Wenn ich ihn spreche, funktioniert dieser Satz nicht, und ich glaube, meine Figur würde das eher so und so sagen, weil … ». So kann die bestmögliche Übersetzung für diese Produktion entstehen. Und danach kann die Übersetzung auch weiterleben. Es ist eine tolle Erfahrung, mit den Schauspielern einer Produktion zu arbeiten, die gerade erst gecastet wurden.

FW: Das ist großartig, in Deutschland ist so etwas zum Beispiel sehr selten. Aber eine ganz andere Frage : Wenn du einen Übersetzungsauftrag bekommst, stellst Du dir dann die Frage nach deiner eigenen Legitimität? Wir haben alle die Debatte um die verschiedenen Übersetzungen von Amanda Gormans « The Hill We Climb » miterlebt.  Diese Debatte darüber, wer das Recht hat, welchen Text zu übersetzen. Ist das eine Frage, die Du dir stellst? Die Frage « Ist das legitim, dass ich diese Perspektive einnehme? » Darf ich zum Beispiel den Text einer POC- oder Indigenen Autorin übersetzen?

ML: Ich habe schon einige solche Texte übersetzt. Damals, als ich diese Übersetzungen gemacht habe, haben sich diese Fragen weniger gestellt, aber ich glaube, dass es legitime Fragen sind. Denn man kann nicht leugnen, dass unsere heutige Welt durch Jahrhunderte von Kolonialismus, Sklaverei und Kriege geprägt ist, und das hat Auswirkungen auf die Welt, in der wir leben. Daher halte ich es für legitim, wenn ein Autor, eine Autorin sagt « Ich möchte lieber z.B. von einer schwarzen Übersetzerin oder von einer Indigenen Übersetzerin übersetzt werden ». Das ist völlig in Ordnung. Aber ich glaube, dass man sich als Übersetzer :in einem Werk immer mit viel Liebe, mit viel Empathie nähert. Es geht nie darum, die Stelle des Autors, der Autorin einzunehmen, sondern darum, dem Autor, der Autorin so viel Raum wie möglich zu lassen, also eine Übersetzung zu schaffen, die so transparent wie möglich ist und so effizient wie möglich, damit das, was man hinter der Übersetzung hört, die Stimme dieses Autors oder dieser Autorin ist. Ich habe zwar auch ein paar verstorbene Autoren übersetzt, aber in der Hauptsache übersetze ich Leute, die noch leben. Und da hilft es mir auch, mit diesen Autor :innen zu sprechen, zu sehen, wie sie sich am Telefon oder im direkten Gespräch ausdrücken, wie sie ihre E-Mails schreiben. All das trägt dazu bei, wie ich diese Leute schließlich übersetze. Dass ein Verlag einem Autor, einer Autorin einen Übersetzer aufzwingt, halte ich nicht für eine gute Idee. Aber ein Verlag kann auch sagen : « Wir haben an diese oder jene Person gedacht. Möchtest du sie treffen? » Ich glaube so etwas ist möglich. Die Entscheidungsfreiheit der Autor:innen wird stark eingeschränkt. Im Theater ist das etwas weniger der Fall, weil Theaterautor:innen in der Regel Inhaber:innen der Rechte an ihren Texten sind. In der Prosa haben oft die Verlage das letzte Wort.  Aber ich glaube, wenn man Autor:innen Übersetzer:innen vorschlägt, dann kann das  auch zu schönen Begegnungen führen, die sonst eher selten sind. Und wenn man mit Autor:innen zu tun hat, die zum allerersten Mal übersetzt werden, ist es meiner Meinung nach wichtig, ihnen zu sagen, wie das funktioniert.  Ich selbst arbeite seit Neuestem, seit Dezember 2019/Januar 2020 als Herausgeberin einer neuen Reihe für die Éditions L’Interligne in Ottawa. Das ist eine Reihe für zeitgenössische übersetzte Texte, für Romane und Kurzgeschichten. Wir haben dieses Jahr unsere ersten beiden Titel veröffentlicht, einen im Oktober, und einer kommt im März heraus. Die beiden Autoren, die ich ausgewählt habe, werden zum ersten Mal übersetzt. Ich habe ihnen Übersetzer vorgestellt, die ich für ausgezeichnet halte und die hervorragende Arbeit geleistet haben. In einem Fall lief die Zusdammenarbeit so gut, dass der Autor und der Übersetzer, die während der Pandemie nur per Zoom miteinander gesprochen hatten, im Sommer, als sich die Lage entspannt hatte, zusammen eine Fahrradtour gemacht haben. Sie haben mir Selfies geschickt, sie haben sich wirklich angefreundet. Ich finde es wirklich schön, dass ich zur Begegnung zwischen diesen beiden Menschen beitragen konnte. Übersetzung ist immer eine Begegnung.

FW: Du hast gerade die Pandemie erwähnt. Die letzten zwei Jahren waren in vielfache Hinsicht eine schwierige Zeit. Alles, was unseren Beruf ausmacht, wurde ein wenig verstümmelt, nicht nur in finanziell. Das fängt schon damit an, dass man seine Produktionen nicht auf der Bühne sieht. Viele Theaterproduktionen gibt es nur als Stream oder sie wurden verschoben. Du bist eine ziemlich erfolgreiche Theaterautorin und wurdest zweimal mit dem renommierten Prix du Gouverneur Genéral ausgezeichnet. Theoretisch gehörst du also zu denjenigen, denen es in diesem System gut geht. Wie waren diese zwei Jahre Pandemie bis jetzt für dich?

ML: Sehr schwierig, aber gleichzeitig ist es schwer, so etwas zuzugeben, wenn man weiß, dass es Menschen gibt, für die es noch härter ist als für einen selbst. Autor:innen gehören zu den Künstler:innen, durch die Förderprogramme des Conseil des Arts du Canada am besten unterstützt wurden. Für Interpreten, sowohl Schauspieler als auch Musiker, war es viel schwieriger. Und am schwierigsten war es für die Theatertechniker. Aber ich habe das Gefühl, dass es in der darstellenden Kunst im Moment einfach für alle schwierig ist. Wir mussten uns sehr oft anhören, dass wir nutzlos sind, und erst letze Woche hat der neue Québecer Gesundheitsminister gesagt, dass darstellende Kunst  Unterhaltung ist und sonst nichts. Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem, wie die Politik unsere Arbeit sieht, und dem, was wir wirklich tun. Das greift auch unser Selbstverständnis an. Wenn man ständig gesagt bekommt, dass man nutzlos ist, wenn man bei jeder Welle aufs Neue geschlossen wird, dann fängt man an, dieses Gefühl zu verinnerlichen, dass man nutzlos ist. Das ist im Moment das Schlimmste, finde ich. Die Entmutigung ist hier in der Szene ziemlich groß. Immer mehr Leute steigen aus, und es werden große Lücken bleiben. Die Leute, die im Moment am meisten abwandern, sind die Techniker. Es gibt da einen enormen Mangel an Arbeitskräften. Viele Beleuchter, Tonleute, Videokünstler, Bühnen- und Kostümbildner arbeiten jetzt fürs Fernsehen oder Kino. Denn die wurden im Gegensatz zu den Bühnen nicht geschlossen. Es ist also für alle sehr schwierig. Und selbst wenn ich mir sage, ja, ich hatte einen gewissen Erfolg, ich habe diese beiden großen Preise bekommen, dann bedeutet das nicht unbedingt, dass alles gut läuft.

FW: Wir mussten uns ja alle viele Fragen stellen, teilweise auch unsere Berufe neu ausrichten. Gibt es für dich auch etwas, was sich  dadurch zum Positiven verändert hat?

ML: Klar, im Moment arbeite ich an neuen Schreibprojekten. Ich hatte die Möglichkeit, mit Projekten anzufangen, die aus Zeitmangel liegengeblieben waren. Aber hauptsächlich geht es darum, Motivation zu finden oder zu behalten. Als die Theater hier zu Beginn der Omikron-Welle geschlossen wurden, gab es einen Moment der Entmutigung. Es fällt mir sehr schwer, wieder mit dem Schreiben anzufangen. Diesmal habe ich mehrere Wochen lang gar nichts gemacht. Aber um es positiv zu sehen: So hatte ich die Möglichkeit, Projekte zu beginnen, neue Schreibprojekte, sowohl für das Theater als auch in anderen Bereichen. Wie gesagt, werde ich bald einen Roman übersetzen. Und ich hatte die Möglichkeit, viel Energie in meine neue Aufgabe als Herausgeberin zu stecken. Ich würde sagen, dass es jetzt runder läuft, aber die ersten beiden Titel waren auch ein Lernprozess. Ich hatte noch nie vorher im Verlagswesen gearbeitet, also war das neu für mich. Und das war schön, ich habe dabei schöne Begegnungen gemacht.

FW: Wir hoffen alle, dass es besser wird, und dass dann auch das Publikum wieder dabei ist.

ML: Letztes Jahr wurden die Theater bei uns erst sehr spät wieder aufgemacht. In Québec etwas früher, in Ontario erst im Juli 2021. Es war sehr lange geschlossen. Im Herbst habe ich dann trotzdem mehrere Aufführungen gesehen, Tanz und Theater. Alles Mögliche. Und das Publikum war da, das Publikum war bereit, das Publikum wollte Sachen sehen. Wir haben zwar während der gesamten Aufführung unsere Masken aufbehalten, aber wir waren trotzdem da. Die Säle spielten mit 50% Auslastung, irgendwann dann ist es dann auf 75% gestiegen, und die Leute waren da, es fühlte sich wirklich gut an. Im ersten Sommer, 2020, als noch niemand geimpft war, gab es hier eine Aufführung im Freien. Wir waren da, als einzelne voneinander getrennte Familien, mit Masken, in klar bezeichneten Kreisen auf dem Rasen, aber wir haben Theater gesehen.  Das war ein gutes Gefühl, auf dem Rasen zu sitzen und sich Theater anzuschauen. Ich glaube, das Theater ist so eine Art Kakerlake der Kunstformen, das immer überleben wird. Und als Zuschauerin bin ich dann auf jeden Fall dabei, wenn es wieder losgeht.

FW: Das ist ein sehr schönes Schlusswort. Geben wir die Hoffnung nicht auf. Vielen Dank, Mishka.