Die Hündinnen

Teresa, Olivia und Izumi sind Influencerinnen. Sie sind unterschiedlich alt, kommen aus verschiedenen Ländern und sozialen Milieus – doch eines verbindet sie: Auf der Suche nach Anerkennung stellen sie ihr Privatleben in den sozialen Netzwerken zur Schau. Nach und nach beginnt die glänzende Oberfläche zu bröckeln und gibt den Blick frei auf einsame, traurige Existenzen, geprägt von Verachtung und Gewalt.

Nach einer Demütigung, die das Fass zum Überlaufen bringt, filmt Olivia sich dabei, wie sie bellt. Das Video geht viral. Was zunächst als kurioses Phänomen im Netz beginnt, breitet sich bald in der realen Welt aus. Frauen auf der ganzen Welt beginnen, die Zähne zu zeigen. Sie schließen sich zu einer Meute zusammen – und lösen damit eine allgemeine Panik aus.

In dieser temporeichen Zukunftsfabel macht Mathilde Souchaud aus der Beleidigung einen Schlachtruf. Eine performative, kraftvolle Sprache verbindet sich mit einem düsteren und zugleich lustvollen Text. Entstanden ist eine bitterböse Komödie, in der Frauen sich die Gewalt aneignen, um sich von ihr zu befreien.

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