Wie Marie Starkbein es schaffte, die Last der Geschichte zu erleichtern (und die eigene gleich mit)

Was geschah eigentlich mit der Frau des Menschenfressers, nachdem ihr Mann – aus Versehen – seine eigenen Töchter gefressen hatte?

Hat sie ein neues Leben begonnen? Ist sie womöglich wieder einem Menschenfresser begegnet? Oder hat sie es geschafft, die Last der Geschichte hinter sich zu lassen? Und können Menschenfresser sich überhaupt verändern?

Diese philosophisch-humorvolle Fabel ist sehr frei nach «Der kleine Däumling» gestaltet und erzählt davon, wie Zeit und Lebenserfahrungen Menschen verändern können. Zugleich richtet sie den Blick auf jene, die in den Geschichten meist übersehen werden: die Ausgestoßenen, die Verlassenen, die Kinder, die niemand haben will. Denn manchmal sind es gerade sie, die den Lauf der Geschichte verändern.

Eine doppelbödige Satire auf die Welt der Märchen und die Sitten und Widersprüche unserer modernen Gesellschaft – ein Stück, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen anspricht und sich auf verschiedenen Ebenen lesen und erleben lässt.

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