Ein Gespräch mit dem Theaterübersetzer Wolfgang Barth «Das Erzählen ist zentral»
Nach einer jahrelangen Tätigkeit als Gymnasiallehrer kam Wolfgang Barth eher zufällig zum Theaterübersetzen. Mittlerweile ist er jedoch die deutsche Stimme zahlreicher namhafter Dramatiker*innen aus dem frankophonen Raum. Im Gespräch mit Frank Weigand spricht er über seinen Werdegang, persönliche Textvorlieben, die Exportierbarkeit fremdsprachlicher Dramatik und ethische Fragestellungen – und nicht zuletzt auch über das Netzwerk EURODRAM, für das er seit 2014 ehrenamtlich tätig ist.
Frank Weigand: So gut wie alle Theaterübersetzer*innen sind auf Umwegen zum Theaterübersetzen gekommen. Wie war denn dein Umweg?
Wolfgang Barth: Ich war Französischlehrer und habe jahrelang den Austausch meiner Schule mit unserem französischen Partnergymnasium in Nantes organisiert. 2006 habe ich bei dieser Gelegenheit durch Zufall in der FNAC Marcel Zang getroffen, einen Kameruner Autor, der als Kind mit seinen Eltern nach Frankreich gekommen war, Theaterstücke schrieb und bei Actes Sud veröffentlichte. Ich war von seiner Persönlichkeit beeindruckt. Marcel erzählte, dass in Frankreich kein Theater seine Stücke spiele. Er sei aber der Überzeugung, dass das in Deutschland ganz anders laufen würde, weil die Deutschen ein größeres Verständnis für die aufgeworfenen Fragen des postkolonialen Blickes der afrikanischen Länder auf Europa hätten als die Franzosen. Aus der Euphorie der Begegnung heraus habe ich zugesagt, «La Danse du pharaon» ins Deutsch zu übersetzen. Später kamen «Mon Général» und «Bouge de là» hinzu.
Marcel hatte sich aber geirrt: Die Stücke wurden im Art Studio Théâtre in Paris (Kazem Shahryari) gespielt, in Deutschland habe ich noch keinen Verlag gefunden. Zu den Aufführungen fuhr ich hin und lernte dort Nicole Desjardins kennen, die mir von Eurodram erzählte. 2014 wurde ich Mitglied dieses Netzwerkes im französischsprachigen und im deutschsprachigen Komitee. Das war ein entscheidender Schritt: Plötzlich konnte ich eine große Anzahl aktuellster französischer Theaterstücke lesen, die mich faszinierten und die ich übersetzen wollte. Aus eher sportlichen Gründen habe ich 2016 am staatlichen Prüfungsamt Berlin die Prüfung zur Qualifikation als literarischer Übersetzer nachgeholt.
Was ist Eurodram genau?
EURODRAM – European Network for drama in translation besteht aus ungefähr 30 Komitees in Europa und in den angrenzenden Gebieten, die nicht nach Staaten, sondern nach Sprachen geordnet sind. Jährlich wird gleichzeitig in allen Komitees auf der Grundlage eingesandter Stücke eine Auswahl von jeweils drei Theatertexten erstellt. Es geht um das Sichtbarmachen unbekannterer Stücke auch in Sprachen und in Ländern, zu denen wir oft keinen unmittelbaren Zugang haben (z. B. neben den bekannteren europäischen «Hauptsprachen» fast aller Länder auch Isländisch, Aserbeidschanisch/Azeri, Kasachisch, Hebräisch, Arabisch, Georgisch u.a.).
Die Stücke bilden Realitäten ihrer Länder ab. Wesentliche Themen sind natürlich der Krieg und soziale Problematiken. Die Mitglieder des russischsprachigen Komitees leben im Exil, die Autor*innen der eingesandten Stücke aber zum Teil noch in Russland. Sie sind gefährdet. Die Namen der Mitglieder des belarussischen Komitees, die zum Teil auch im Lande leben, dürfen wir aus Sicherheitsgründen gar nicht nennen. Über die Stücke erfahren wir aber in der Regel mehr und anderes, als über Dokumente. An der Bekanntmachung und Übermittlung der Auswahlen arbeiten Jahr für Jahr ungefähr 300 Menschen. Wir koordinieren die Arbeit bei den Jahreshauptversammlungen in zentralen Städten und Orten des Netzwerkes, zuletzt in Lyon im Rahmen des Festivals Sens Interdits, 2026 dann in Skopje.
Das deutschsprachige Komitee Eurodram veröffentlicht jeweils im Oktober den Aufruf zur Einsendung von Stücken für das Folgejahr (jahrweise alternierend deutschsprachige Stücke und ins Deutsche übersetzte Stücke). Die 22 Mitglieder lesen und bewerten diese dann sehr gründlich. Am 21. März 2026 werden wir die Titel der Auswahl 2026 auf unserer Homepage veröffentlichen, die anderen Komitees zeitgleich. Seit 2019 war ich Koordinator des Komitees. Im Juni 2025 habe ich meine Funktionen weitergegeben und bin «nur noch» aktiv mitarbeitendes Mitglied in beiden Komitees.
Wir sind jetzt ein eingetragener Verein und der Vorstand besteht aus fünf qualifizierten Mitgliedern. Das entlastet mich sehr. Unsere letzte Auswahl wurde am 14. Juni 2025 beim DramatikerInnenfestival in Graz und vom 14. bis 16.November im Theaterhaus G7 in Mannheim im Rahmen des Festivals «Stück für Stück» vorgestellt. Die Autor*innen Marius Ivaškevičius aus Litauen, Tomáš Ráliš aus Tschechien und Hadar Galron aus Israel (in Mannheim per Zoom) waren mit ihren Übersetzer*innen dabei, denen wir voraussichtlich eine finanzielle Unterstützung für weitere Übersetzungen vermitteln können.
Warum übersetzt du hauptsächlich Theater und nicht etwa Prosa? War das eine bewusste Entscheidung?
Ich übersetze auch Prosa – z.B. Guillaume Virys «L’esprit de Sel» («Salzsäure»), als Theatertext bei Drei Masken, der aber wie die Folgeübersetzung «Der Einberufene» auch als Roman gelesen werden kann, Novellen von Gilles Boulan oder Nicole Desjardins, den literarischen Essay «Kleines Buch der Migrationen» (als Manuskript) von Pedro Kadivar. Aber Hunderte von Seiten übersetzen ohne Sicherheit über eine Veröffentlichung ist mit Blick auf mein Alter problematisch. Theaterstücke, oft kürzere, überschaubare Texte nah an der Welt und am Publikum, liegen mir mehr. Es muss sich lohnen, nicht unbedingt finanziell, aber die Qualität der Texte und die Freude daran muss in einem Verhältnis zur Knochenarbeit stehen.
Wo findest du die Stücke, die du übersetzen möchtest?
Eurodram ist eine sehr gute Textquelle für aktuellstes Theater. Im französischsprachigen Komitee wurden in diesem Jahr über 100 Stücke eingereicht und 134 im deutschsprachigen. Das ist natürlich ein großartiger Luxus, den ich ohne schlechtes Gewissen genieße, denn in den Komitees arbeiten wir sehr viel unentgeltlich und ehrenamtlich. Inzwischen haben mich Autorinnen und Autoren an andere weiterempfohlen.
Gibt es eine bestimmte Art von Text, von Thematik, die dir besonders liegt?
Das «Erzählen» ist zentral. In Horváths «Jugend ohne Gott» stirbt ein Junge, der endlich einmal den berühmten und bewunderten Tormann sehen will, der von seinen Erlebnissen erzählen soll. Dabei schläft dann der Junge friedlich ein. Das Erzählen ist ein wesentliches Merkmal der Menschwerdung und der Menschlichkeit. Ich freue mich, wenn auch das Theater dieser Absicht folgt. Habib Dembélé, ein befreundeter Autor aus Mali, der viele seiner Stücke selbst spielt, beginnt auf der Bühne oft mit «Il était une fois…».Und dann eröffnet sich die ganze Weite der bunten Theaterwelt. Geschichten müssen sich nicht linear entwickeln und nicht einem herkömmlichen Muster entsprechen. Catherine Benhamous Stück «Romance» besteht aus einem einzigen, durchgehenden Satz ohne Punkt und Komma, aber es entsteht eine differenzierte, packende Geschichte für das Theater, die weit über die reine Erzählung hinausgeht. Gleiches gilt für Koltès‘ «La nuit juste avant les forêts».
Die Sprache darf keine Worthülsen produzieren, sonst interessiert mich das Stück nicht mehr. Man muss herausspüren, dass es jemandem um etwas geht und dass die Sprache authentisch ist. Camus hat das als «parler vrai» (im Unterschied zu einer «langue de bois») bezeichnet. «Wortwüsten», in denen sich Autor*innen assoziativ von Befindlichkeit zu Befindlichkeit hangeln, die außer ihnen niemand versteht, halte ich nicht so gut aus. Natürlich sind auch emotional-assoziativ Texte ohne «Geschichte» unbedingt notwendig. Für das Übersetzen muss ich sie aber bis in die letzten Details hinein verstehen, und möglichst sollte mich auch eine Botschaft erfassen.
Theater funktioniert ja im deutschsprachigen Raum ganz anders als im französischsprachigen Raum. Manche Texte lassen sich nur schwer exportieren. Ist das auch eine Frage, die du dir stellst, wenn du dich in einen Text verliebt hast? Ob er exportierbar ist?
I’d prefer not to. Oft höre ich von Verlagen: Das läuft in Deutschland nicht. Ich habe Zweifel. Das deutsche Filmpublikum mag in der Regel französische Filme, die Wirklichkeiten darstellen, die sich von unserer unterscheiden. Das geht. Dass französische Stücke an deutschen Theatern nicht leicht unterzubringen sind, liegt tatsächlich an unterschiedlichen Weltsichten und Denkweisen und an anderen ästhetischen Erfahrungen. Aber auch darin können universelle Botschaften stecken. «Mangrove» von Lucie Vérot spielt in Französisch-Guyana und enthält in der Darstellung der interessanten und fremden Vorgänge umwerfende Aussagen über die Menschheit überhaupt. Ich möchte mich nicht so sehr nach den Gewohnheiten der Theater richten, sondern Angebote machen, fremde, aber bedeutungsvolle Welten zu entdecken.
Übersetzen ist eine zweischneidige Angelegenheit, da sie auch mit Macht verbunden ist. Übersetzer*innen sind immer auch «Gatekeeper». Wir beide sind weiße cis-Männer in einem bestimmten Alter. Sind wir denn noch die richtigen Übersetzerinnen für bestimmte Texte? Oder müsste es eigentlich auch in der Übersetzer*innenschaft eine neue, diversere Generation geben?
Das wäre gut. Wir sind aber, was wir sind, und wollen trotzdem übersetzen. Wenn ich einen extrem umgangssprachlichen Text für ältere Jugendliche und Erwachsene wie «Balek‘» von Blandine Bonelli übersetze, schaue ich auch mal bei der künstlichen Intelligenz nach. Oder ich frage die Kolleg*innen vom französischen Komitee oder wende mich an das hervorragende Netzwerk «Literaturübersetzer*innen unter sich». Auch im Vorortzug von Osterholz-Scharmbeck nach Bremen zum Unterrichtsschluss lebt die Umgangssprache, durchaus entfernt von meinem Sprachgebrauch, aber faszinierend.
Bei der Gedenkfeier zu Marcels Zangs Tod 2016 in Nantes hat mich die schwarze Community adoptiert. Ich durfte in einem Wohnblock in der «Cité» beim Abendessen im Wohnzimmer sitzen. Da wird so einiges aus einer Perspektive gesehen, von der man nur lernen kann. Einer der besten Freunde Marcels, Mbuta Lema, steht im Zentrum der Aufarbeitung der Sklaverei, des Commerce triangulaire und des seither verankerten Rassismus. Es gibt also Zugänge.
Ich möchte jetzt nicht diese ganze Amanda-Gorman-Diskussion wiederholen, aber es stellt sich durchaus die Frage, ob jede*r alles übersetzen sollte oder nicht…
Wenn ich Stücke lese oder sehe, merke ich das. Wenn ich gar keinen Zugang habe, müssen die Texte von Übersetzer*innen ins Deutsche gebracht werden, die wirklich in der Thematik stecken. Aber wenn ich einen Text erfassen kann, ist es legitim, ihn zu übersetzen. Allerdings muss man bei dieser Frage ehrlich bleiben.
In Deutschland haben Theatertexte einen anderen Status als in Frankreich, weil sie oft noch von Dramaturgie und Regieteam bearbeitet werden. Wie sind deine Erfahrungen damit? Wurdest du dabei schon einmal kontaktiert? Wie erlebst du die Wertschätzung unserem Beruf gegenüber?
Ich stehe als Übersetzer dem französischen Text gegenüber. Meine Aufgabe ist es zunächst, den Text so gut zu übersetzen wie möglich, damit ein deutsches Theater die entsprechende Möglichkeit hat, vor dem Text zu stehen. Dafür brauche ich die Bühne erst einmal nicht. Aber ich habe bei Premieren feststellen können, dass die Übersetzung durch die Bühnenpraxis sehr viel besser geworden ist. Die Regie übernimmt durch Inhaltsentscheidungen auch die kulturelle Vermittlung. Und wenn ein*e Schauspieler*in erkennt, dass er*sie einen Satz der Übersetzung nicht über die Lippen bekommt, ist das extrem wertvoll und ich sollte es erfahren. Gerade das sehe ich als Wertschätzung an. Ich bitte immer darum, mir die Spielfassung schicken, das kann zu einer kompletten Neubearbeitung führen. Es wird ja schließlich in letzter Instanz überprüft, ob das im Deutschen «so geht». Als Übersetzer vor Ort dabei sein zu können, am kollektiven Prozess teilzunehmen, wäre ideal, konnte aber für mich noch nicht stattfinden.
Bei Eurodram macht ihr auf einer freiwilligen und nicht-kommerziellen Basis eigentlich die Arbeit, die die Verlage machen sollten. Eine Art von Scouting mit dem Ziel, dass die ausgewählten Stücke irgendwann auf dem deutschen Markt ankommen. Achtet ihr auf Exportierbarkeit?
Nicht nur auf dem deutschen Markt. Aber das spielt bei unserer Arbeit zunächst keine Rolle. Wir suchen die Stücke unabhängig von diesem Blick auf die Verlage aus. Dann aber sind diese in Deutschland und insbesondere auch bei der Grenzüberschreitung entscheidend. Im Komitee bewerten und urteilen zurzeit 22 Mitglieder autonom und individuell und diskutieren aus der Sicht ihrer jeweiligen Fachgebiete. In der Vielfalt liegt die Qualität. Wir richten uns nach niemandem außerhalb, sondern stellen ein Ergebnis vor. Dieses versteht sich als ein sehr wertvolles Angebot.
Es kann zum Beispiel ein georgisches Stück in Übersetzung im Ergebnis des deutschsprachigen Komitees stehen, bei den anderen Komitees ähnlich. Bei deutschsprachig eingereichten Stücken übernehmen wir die Suche nach Übersetzer*innen. Es wäre ein Vorteil für die Verlage, wenn sie dies zur Kenntnis nähmen. Manche tun es, ich könnte Beispiele nennen. Wenn ein Verlag diese Dienste nutzt, könnte er auch darüber nachdenken, uns finanziell zu unterstützen, das könnte sich entwickeln. Wir sind ja jetzt ein eingetragener Verein.
Wie viele dieser Texte landen denn wirklich auf der Bühne?
Ich habe gerade das Archiv der Stückeeinreichungen seit 2015 erstellt, bis jetzt sind das über 700. Viele der Auswahlstücke sind auf der Bühne gelandet, die genaue Zahl müssten wir einmal erfassen. Übersetzer*innen wissen, dass oft wenige Übersetzungen auf der Bühne landen. Bei meinen eigenen haben von 56 Stücken 33 einen Verlag gefunden, und nur 8 haben es (zum Teil als DEA oder EEA) auf die Bühne geschafft, abgesehen von Lesungen und Übertitelungen.
Wie ist das denn, wenn du für einen Verlag einen Text übersetzt? Sind das Aufträge, für die du bezahlt wirst? Oder tun die dir den Gefallen, dass sie einen Text in ihr Programm aufnehmen, den du bereits übersetzt hast, und du bekommst dann Tantiemen, wenn er irgendwann einmal gespielt wird? Wie groß ist deiner Erfahrung nach das Engagement von Verlagsseite?
Ich bin von einem abgeschlossenen, langjährigen Berufsleben her abgesichert. Leben könnte ich vom Übersetzen nicht. Wenn aus einem Stück ein Hörspiel wird (Catherine Benhamou, Fünf Sekunden, Kiepenheuer / MDR) ist das super. Ich möchte keine Preise verderben und übersetze nur sehr ungern zunächst ohne Honorar mit Blick auf Tantiemen. Übersetzer*innen müssen da zusammenhalten. Wenige Verlage zahlen Übersetzungshonorare, manche einen verrechenbaren Vorschuss. Bei den meisten Verlagen wird von vornherein gesagt, nein, können wir uns nicht leisten. So sind Übersetzer*innen oft auf Förderung durch Kulturinstitutionen wie den DÜF angewiesen.
Hast du irgendein Traumprojekt? Ein persönliches oder ein strukturelles?
Ich wünsche mir, dass die Selbstausbeutung bei EURODRAM bald ein Ende hat und es zu einer Deckungsgleichheit von geleisteter Arbeit, Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und Honorierung kommt.
Ich wünsche mir weiterhin außergewöhnliche Begegnungen mit Autor*innen, Übersetzer*innen, Schauspieler*innen, Theaterleuten über alle Grenzen hinweg, tolle Theaterstücke und spannende Übersetzungen.
Tristan Choisel soll auf deutschsprachigen Bühnen einen Durchbruch erleben.
Das war ein sehr schönes Schlusswort, Wolfgang. Vielen Dank!
Wolfgang Barth studierte Romanistik und Germanistik in Heidelberg, Paris und Bremen. Bis zu seiner Pensionierung 2014 arbeitete er als Lehrer für Französisch und Deutsch. Ihn verbindet eine dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Institut Français (u.a. DELF/DALF-Prüfungen). Seit 2006 ist er als freier Übersetzer tätig, mit dem Schwerpunkt Theaterübersetzungen. Seit 2014 ist er Mitglied im deutschsprachigen und im französischsprachigen Komitee des europäischen Netzwerkes für Übersetzung EURODRAM, seit 2019 zudem Mitglied im Koordinator*innenteam des deutschsprachigen Komitees.
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Félicitations Wolfgang pour cet engagement qui est dans ton ADN , dans tout ce que tu as toujours entrepris et mené á bien . Découvrir, évaluer , apprécier , intérioriser ,sentir et ressentir afín de transmettre et d’ assurer l’ existence , voire la continuité de ce qui pourrait tomber dans l oubli … un brau travail executé dans l ombre ,sans tam-tam alentour .. Bravo Wolfgang
Intéressant et varié mais malheureusement pas assez reconnu, bravo Wolfgang